Essen Motor Show krönt das Autojahr mit starkem Messeergebnis

Hunderttausende Besucher erleben Neuheiten und Premieren auf dem PS-Festival

Die Essen Motor Show hat erfolgreich die Ziellinie erreicht: Rund 360.000 begeisterte Fans besuchten vom 25. November bis zum 4. Dezember die Automobilmesse. Über 500 hochzufriedene Aussteller zeigten auf dem PS-Festival in der Messe Essen zahlreiche Neuheiten und Premieren: Auf dem großzügig dimensionierten Stand von BMW feierten die neuen M Performance Parts für den BMW M4 Europapremiere; die Ford-Werke präsentierten den neuen Ford Kuga und die aktuelle Rennversion des GT. Skoda startete mit der Deutschlandpremiere des Kodiaq seine SUV-Offensive. Weitere sportliche Fahrzeuge gab es unter anderem von Mini, Peugeot, Porsche Motorsport und Renault Sport Deutschland zu sehen.

„Die Essen Motor Show hat eindrucksvoll ihre Ausnahmestellung unter den weltweiten Automobilmessen bewiesen: Hier werden sportliche Fahrzeuge und Marken regelrecht gefeiert. Das war auch dieses Jahr stark spürbar“, fasst Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, die positive Stimmung in den Hallen zusammen. „Die Begeisterung für sportliche Serienfahrzeuge und den Motorsport wurde in Essen greifbar, nicht zuletzt durch Highlights wie die Sonderausstellung zum 70. Geburtstag von Ferrari. Ich freue mich bereits auf 2017, dann feiert die ideelle Trägerschaft von ADAC und Essen Motor Show den 30. Geburtstag“, so Hermann Tomczyk, Sportpräsident des ADAC.

„Die Essen Motor Show ist etwas anderes, ein Erlebnis.“

Zahlreiche Aussteller nutzten die Chance und meldeten sich bereits für die Essen Motor Show im kommenden Jahr an. Nach den Besuchsgründen gefragt, antwortete die Mehrheit der Besucher: „Die Essen Motor Show ist einmal etwas anderes, ein Erlebnis.“ Rund ein Drittel besuchte die Messe außerdem um Neuheiten und Premieren zu sehen. Im Beliebtheitsranking der Sondershows lag die tuningXperience in der Gunst der Fans ganz vorne, gefolgt von der DMAX-Motorsportarena und DTM-World.

Mehr als die Hälfte der Messebesucher interessierte sich besonders für Automobil-Tuning. 46 Prozent lockte der Motorsport nach Essen, der im Vergleich zum Vorjahr am stärksten zulegen konnte (2015: 39 Prozent). Auf den weiteren Plätzen lagen Automobilzubehör sowie Automobile und Neuwagen. Die Kauftätigkeit der Besucher lag auf gewohnt hohem Niveau. 88 Prozent waren mit ihrem Messebesuch sehr zufrieden oder zufrieden – damit liegt der Wert über dem des Vorjahres. Entsprechend gestiegen ist auch die Bereitschaft, die Essen Motor Show im nächsten Jahr zu besuchen: 89 Prozent der Fans planen bereits jetzt einen Besuch der 50. Essen Motor Show im Jahr 2017.

Der Messetrend: Tuning wird Lifestyle

Angesagte Tuning-Schmieden und Modelabels zeigten auf der Essen Motor Show, dass Tuning immer stärker als Lifestyle wahrgenommen und gelebt wird. Aussteller wie JP Performance, Liberty Walk, Sidney Industries, Simon Motorsport, Vossen Wheels und Z-Performance gehörten zu den Stars der Messe. Hinzu kamen rund 50 Unternehmen aus dem Verband der Automobil Tuner, die auf der Essen Motor Show Neuheiten und Premieren präsentierten: Abt Sportsline zeigte unter anderem seinen neuen Audi A4; AC Schnitzer hatte den ACL2 mit reduziertem Gewicht und enormer Leistung im Gepäck; und Brabus punktete beispielsweise mit der Weltpremiere des Brabus 850 XL Widestar auf Basis des Spitzenmodells der neuen Mercedes-Benz-GLS-Klasse.

Eine weitere Bestmarke knackte die Essen Motor Show in den vergangenen Tagen auf Facebook: Über 200.000 Fans verzeichnet das Essener PS-Festival in dem sozialen Netzwerk – damit belegt die Essen Motor Show die Pole Position vor allen anderen Automobilmessen in Europa. Hervorragende Voraussetzungen für das Jubiläum im kommenden Jahr: Vom 2. bis 10. Dezember 2017 (1. Dezember: Preview Day) findet die Essen Motor Show zum 50. Mal statt. 1968 als Internationale Sport- und Rennwagenausstellung Essen gegründet, vereint das PS-Festival heute sportliche Serienfahrzeuge, Tuning, Motorsport und Classic Cars zu einem einzigartigen Angebot für Automobil- und Tuning-Fans aus ganz Europa.

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Drei Unikate sind die Stars der Essen Motor Show

Ein Pickup mit 4.000 PS und ein preisgekrönter Lowrider überraschen die Fans

mbh20161122-087Sie ist das Festival unter den Automobilmessen: Autofreunde und Tuning-Fans aus ganz Europa strömen vom 26. November bis zum 4. Dezember (25. November: Preview Day) zur Essen Motor Show. Neben den Auftritten der großen Hersteller und Händler überraschen in diesem Jahr drei neue Crazy Cars aus den USA die Besucher in Halle 10 der Messe Essen. Mit dabei: ein Pickup mit 4.000 PS auf der offenen Ladefläche von Gordon Tronson aus Nevada. Im besten Sinne verrückt sind auch der preisgekrönte Lowrider Spirit Runner und der Oklahoma Willy: ein VW-Pickup mit Jet-Motor als Antrieb.

 

img_8927Er hat die Show-Car-Szene wieder überrascht: der gebürtige Neuseeländer Gordon Tronson, der aber seit Jahrzehnten in der Nähe von Las Vegas im US-Staat Nevada zu Hause ist. Mit dem Equadoline präsentiert der Spezialist für Show Cars und Hot Rods einen insgesamt 4.000 PS starken Pickup, der von vier aufgeladenen Ford-V8-4,6-Liter-Motoren gepowert wird. Basis ist ein Ford Ecoline Pickup aus dem Jahr 1962, den Tronson unter anderem mit einem 150 Liter fassenden Kraftstoff-Tank ausgestattet hat.

 

Spirit Runner Lowrider: „Oldie“ Chevy Monte Carlo als Blickfang

 

mbh20161122-095Brandon Gonzalez aus Phoenix im US-Staat Arizona ist Mitglied des Imperial Car Club, des ältesten, berühmtesten und angesehensten Klubs in der Lowrider-Szene und leitet die Sektion Phoenix. Sein Spirit Runner hat im Laufe der Jahre viele Preise gewonnen. Basis ist ein Chevrolet Monte Carlo aus dem Jahr 1974, den Gonzalez in den letzten zehn Jahren kontinuierlich immer weiter modifiziert hat, angefangen mit der einmaligen Lackierung über den Chevrolet V8-5,7-Liter-Motor und den komplett erneuerten Innenraum bis hin zur Hydraulik-Anlage.

 

mbh20161122-093Auch der Brite Perry Watkins hat schon oft für ausgefallene Gefährte gesorgt. So baute er das niedrigste Auto (48,26 cm), das je für den Straßenverkehr zugelassen wurde, und einen fahrbaren Esstisch. Beide waren auf der Essen Motor Show zu sehen. Sein neuester Coup ist ein VW Pickup aus dem Jahr 1958, den er komplett renoviert und mit einem Rolls-Royce-Viper535-Jet-Motor ausgestattet hat, der 5.000 PS leistet. Theoretisch könnte das Auto 430 km/h fahren. Der praktische Beweis steht noch aus.

 

 

 

Weitere Informationen:

 

www.essen-motorshow.de

 

facebook.com/EssenMotorShow

Essen Motor Show zeigt Highlights des Automobil – Designs

Ausstellung mit Fahrzeugen von David Brown Automotive und Italdesign Giugiaro

mbh20161122-016Beim Kauf eines Fahrzeugs ist das Design eines der wichtigsten Auswahlkriterien: Funktional, ergonomisch und ästhetisch soll es sein. Auf der Essen Motor Show erwarten die Besucher vom 26. November bis zum 4. Dezember (25. November: Preview Day) in Halle 3 mehrere Kreationen weltbekannter Automobil-Designer. Manche der Concept Cars, Prototypen und Studien haben das Zeug zum Trendsetter in der Geschichte des Automobilbaus. In diesem Jahr dabei: David Brown Automotive, Halcón SuperSport, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Zagato – ZED Milano.

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht unter anderem der Speedback GT, das erste Auto aus der Manufaktur David Brown Automotive im mittelenglischen Coventry. Von ihm sollen maximal 100 Exemplare gebaut werden. Der Preis beträgt 495.000 britische Pfund. Ziel des Firmengründers David Brown war es bei dem Design, die 1960er-Jahre wieder aufleben zu lassen. Und das Auto erinnert in der Tat sehr an den berühmten Aston Martin DB5, den James Bond in mehreren Filmen fuhr. Die Technik des Speedback GT basiert auf dem Jaguar XKR, dessen 5,0-Liter-V8-Kompressor 510 PS leistet. Optisch haben die Designer der Manufaktur einen klassischen, britischen GT erschaffen.mbh20161122-019

Giugiaro Parcour: Concept Car in neuem Outfit

mbh20161122-039Das Concept Car Parcour von Italdesign Giugiaro hat ein neues Outfit erhalten. Zum Gran Premio Valentino in Turin Anfang Juni hatte die weltbekannte Design-Firma einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem die beste Lackierung gesucht wurde. Unter den hundert Teilnehmern aus aller Welt gewann der Italiener Enrico Guidi. Das Ergebnis steht auf der Essen Motor Show. Der Parcour ist ein zweisitziges Concept Car mit Allradantrieb, Schmetterlingstüren aus Kohlefaser und einem 550 PS starken 5,2-Liter-Lamborghini-V10-Heck-Mittelmotor. Auffallend vor allem: Anstelle von Außenspiegeln weist der Parcour auf dem oberen Türrahmen im Schnittpunkt mit der A-Säule zwei Kameras auf. Markant ist außerdem das Heckdesign mit einer Glashaube, die freie Sicht auf den Motor gewährt.

mbh20161122-0012014 gründete sich das Unternehmen Halcón SuperSport in Frankfurt am Main, mit dem Ziel „ein Auto ganz nach eigenen Vorstellungen“ zu realisieren. Das Ergebnis ist der Falcarto – der Supersportwagen soll in 15 Exemplaren in Handarbeit hergestellt werden, wobei Halcón SuperSport individuelle Wünsche der Kunden berücksichtigt. Der Sportwagen verfügt über einen getunten 3,8-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor von Nissan. Wie überhaupt die Plattform des Nissan 370Z als Basis gedient hat, wobei die Designer die Front- und Heckpartie vollständig überarbeitet und durch den Einsatz von Kohlefaser erleichtert haben.

Mostro Zagato powered by Maserati

Mit dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati erinnert Zagato an den Maserati 450S, der für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1957 mit einer Spezial-Karosse versehen wurde. Dabei legten die italienischen Designer größten Wert auf optimale Aerodynamik, denn Leistung hatte der 450S mit über 400 PS aus einem 4,5-V8-Liter-Motor genug. Stirling Moss und Harry Schell fuhren den 320 km/h schnellen, von den Fans wegen seiner Kraft und seines Sounds „Monster“ genannten Boliden. Von dem neuen Mostro Zagato powered by Maserati sind fünf Exemplare vorgesehen.

Weitere Informationen:

www.essen-motorshow.de

facebook.com/EssenMotorShow

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